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Ermahnung zu mehr Rücksicht im Straßenverkehr - Verkehrswacht zeichnet für unfallfreies Fahren aus – Arbeitsplatz von Alexander Graf ist seit 50 Jahren das Führerhaus

Tittling. Bei der Frühjahrsversammlung der Verkehrswacht Tittling wurden sowohl langjährige Mitglieder als auch unfallfreie Fahrer ausgezeichnet. Vize-Landrat Klaus Jeggle bat um "a bisserl mehr Rücksicht aufeinander im Straßenverkehr". Bemerkenswert war die Lebensleistung von Alexander Graf, der als Berufskraftfahrer 50 Jahre lang unfallfrei blieb.

Stützpunktleiter Bernd Kloiber hieß im Gasthof Post auch Tittlings Bürgermeister Helmut Willmerdinger, Witzmannsbergs Bürgermeister Josef Schuh, 2. Bürgermeister Johann Steinhofer aus Neukirchen vorm Wald, Bürgermeister-Stellvertreter Erich Hochleitner aus Fürstenstein sowie den Leiter der Verkehrswacht Passau Stadt und Land, Richter a.D. Hans-Georg Korter, willkommen.

Zusammen mit Geschäftsführer Ottmar Bauer nahm Bernd Kloiber die Ehrungen vor. Für über 20 Jahre treue Mitgliedschaft erhielt Walter Schwarzbauer eine Urkunde, für über 40 Jahre wurde Günther Köberl geehrt. Bemerkenswert ist die Leistung bewährter, unfallfreier Kraftfahrer. Johann Obermeier aus Fürstenstein brachte es auf 40 Jahre, Alexander Graf aus Witzmannsberg gar auf 50 Jahre. Graf war dabei kein Gelegenheitsfahrer, er hatte seinen Arbeitsplatz auf dem Fahrersitz. "23 Jahre bin ich Lkw gefahren, 27 Jahre bis heute Bus", blickte er zurück und erwähnte auch, dass er bei der Bundeswehr Panzer gefahren habe. Helmut Willmerdinger gratulierte Graf zu dieser großen Leistung. Aber auch die Verkehrswacht leiste Enormes mit ihren ehrenamtlichen Helfern, lobte er. Besonders die Jugendverkehrsschule sei ein Segen. Nächstes Jahr werde die Jugendverkehrsschule Tittling 40 Jahre alt, was man angemessen feiern wolle.

ehrung tittling

Den unfallfreien Kraftfahrern Alexander Graf (5.v.l.) und Johann Obermeier (4.v.r.) gratulieren Ottmar Bauer (v.l.), Josef Schuh, Bernd Kloiber, Johann Steinhofer, Helmut Willmerdinger, Hans-Georg Korter, Erich Hochleitner und Klaus Jeggle. − Foto: Heisl

Klaus Jeggle, der auch als Schulamtsdirektor der Arbeit der Verkehrswacht einen hohen Stellenwert einräumt, dankte für eine Leistung, die bei dem dichter werdenden Verkehr immer wichtiger werde. Eine große Herausforderung für die Verkehrsteilnehmer seien in Zukunft Elektrofahrzeuge, die man nicht höre. Den unfallfreien Kraftfahrern bescheinigte der Vize-Landrat eine aufmerksame Fahrweise.

In einem Kurzreferat ging Andreas Stockinger auf die Bereiche Mobiltelefon im Straßenverkehr und die Bildung von Rettungsgassen ein. Aus der Straßenverkehrsordnung ergebe sich die Verpflichtung zur ständigen Vorsicht und gegenseitigen Rücksichtnahme. Speziell habe der Gesetzgeber das Betreiben von abgenommenen oder gehaltenen Mobiltelefonen geregelt und Zuwiderhandlungen mit 60 Euro Bußgeld und einem Punkt im Verkehrsregister sanktioniert. Selbst auf dem Fahrrad koste das noch 25 Euro, ganz abgesehen von versicherungsrechtlichen Folgen bei Unfällen. Im Ausland lägen die Sätze um ein Vielfaches höher. Zur Rettungsgasse merkte Andreas Stockinger an, dass auf mehrspurigen Straßen außerorts die Fahrzeuge auf der linken Fahrspur nach links, die Fahrzeuge auf der sich direkt anschließenden rechten Fahrspur nach rechts ausweichen müssen. Der Standstreifen müsse frei bleiben. Zuwiderhandlungen würden 20 Euro kosten mit möglichen, weiterreichenden Folgen bei Behinderung der Rettungsdienste, in Österreich kostet das 726 Euro. Ottmar Bauer wies darauf hin, dass durch die Unterstützung der Gemeinden Ruderting, Witzmannsberg, Neukirchen vorm Wald, Büchlberg, Fürstenstein, Hutthurm und Tittling neue Fahrräder für die Jugendverkehrsschule Tittling beschafft werden konnten. Die Räder werden am 7. April um 8 Uhr offiziell am Jugendverkehrsübungsplatz übergeben.

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1. Vorstand: Hans-Georg Korter, Richter a.D.
Schrift- und Geschäftsführer: Ottmar Bauer

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