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Verkehrswacht bietet bald "Fit im Auto"-Kurse à zwölf Teilnehmer an – Satzungsänderung gemeindet Vilshofen ein

Eine Satzungsänderung, das Ehren jahrzehntelang unfallfreier Fahrer, vor allem aber ein Appell an gereifte Autofahrer haben die Frühjahrsversammlung der Verkehrswacht für Stadt und Landkreis Passau geprägt. Bald bietet der Verein ein Spezialtraining für Senioren an, um ihre Mobilität und Unabhängigkeit zu erhalten.
Nach dem dort selbst beschlossenen Auflösen der Verkehrswacht Vilshofen sind deren Mitglieder bei der großen Passauer Schwester hochwillkommen. Zumal nun auch die Satzung entsprechend geändert ist. Neben der neuen Möglichkeit, den Aufwand seitens Schatzmeisterin Susanne Hidringer und Geschäftsführer Ottmar Bauer pauschal zu entschädigen, ist das Gebiet um Vilshofen eingemeindet. Angekündigt war dieser Schritt schon seit einem Jahr, weshalb auch Jörg Witkowski als ehemaliger Vilshofen-Chef inzwischen 3. Vorsitzender der Passauer Verkehrswacht ist. Er stellte gleich das neue Fahrtraining "Fit im Auto" vor. Gedacht ist es für Autofahrer ab 65 Jahre, es seien, sagt Witkowski, aber auch jüngere Teilnehmer willkommen. Und als Fahrlehrer weiß er, wovon er spricht: Je älter der Mensch werde, desto "voller ist seine Festplatte und sein Arbeitsspeicher langsamer". Pflicht-Medikamente machten das Sehen und Reagieren auch nicht einfacher. "Ich persönlich meine, dass reifere Autofahrer das selbst einschätzen können. Und wer sich da richtig einschätzt, holt sich auch Rat. Dafür, als Rat, ist dieses Training gedacht." Die halbtägigen Kurse werden bewusst in Gruppen zu zwölft absolviert. Sie bestehen in einem Theorieteil, auch über technische Neuerungen wie die elektronischen Assistenten im Fahrzeug, in Übungen auf einem Verkehrsplatz, aber auch in Fahrten auf öffentlichen Straßen. Dabei sitzen drei Teilnehmer mit einem Fahrlehrer in einem Auto. Jeder Teilnehmer darf mal ans Steuer, anschließend diskutiert die Kleingruppe, was besonders gut und auch was verbesserungswürdig war. "Ganz unter Gleichgesinnten. Ganz ohne Stress und Druck. Und garantiert ohne Angst, den Führerschein abgeben zu müssen." ist dieses Training "für sicheres Autofahren". Die Verkehrswacht stellt es landesweit unter das Motto "Übung heißt das Zauberwort und ist der Schlüssel dazu!"
Für Vize-Landrat Raimund Kneidinger war dies Wasser auf die Mühlen seines Loblieds auf die Verkehrswacht und ihre Aktionen "vom Kindergarten- bis ins Seniorenalter". Die Organisation hat für ihn in ihren über 90 Jahren ganz klar mitgeholfen, die Verkehrssicherheit zu verbessern, die Zahl der Unfalltoten zu verringern: "Trotzdem sind bundesweit statistisch fast zehn Unfalltote täglich noch zu viele."
Und auch OB Jürgen Dupper stimmte ein: "Die Verkehrswacht ist seit Jahrzehnten ein Partner der Stadt und macht uns alle vom Kindergarten bis jenseits des 50. Geburtstags fit für die Teilnahme am Straßenverkehr." Das neue Training beweise Flexibilität und Anpassen an die veränderte Demographie-Werte. Dupper mit Blick auf die zu Ehrenden: "Respekt für die jahrzehntelang unfallfreien Fahrer: Sie sind Vorbilder. Das zu schaffen, hat ganz viel mit Umsicht und Rücksicht zu tun."
Von Dupper, Kneidinger und Vorsitzendem Hans-Georg Korter beglückwünscht wurden für zusammen 300 und einzeln 60 unfallfreie Jahre Alois Schwaiberger (Passau), Maria Geiselberger (Rotthalmünster), Hermann Schmidt (Bad Füssing), Anton Eichberger (Neuburg/Inn) und Theodor Forster (Aldersbach). Ein halbes Jahrhundert ohne Zwischenfälle sitzen am Steuer die Passauer Rudolf Britting und Rudolf Memminger, die Ortenburger Roswita Westner und Manfred Hill, Ralf Willing (Salzweg), Robert Greipl (Hutthurm), Siglinde Groß (Kirchham) und Josef Kopfmüller (Bad Füssing). 40 Jahre haben das geschafft Helmut Brummer (Fürstenzell), Heinz Lierl (Bad Füssing), Anton Maurer (Vilshofen) und Norbert Färber (Neukirchen v. W.). Zehn Jahre unfallfrei unterwegs ist Magdalena Färber (Neukirchen v. W.).

Die Verkehrswacht zeichnet parallel treue Mitglieder aus. Mindestens je ein halbes Jahrhundert dabei sind als diesmalige Rekordhalter mit 55 Jahren Armin Sommer und Reinhold Sammer sowie Josefine Graswald, Johann Lindinger, Horst Rogalski, Heinz Sitzberger und Emil Wrana. 42 Jahre hält Jürgen Beck die Treue, über 30 Jahre tun dies Elisabeth Miggisch, Franziska Roßgoderer, Norbert Demmler, Leonhard Gruber, Hans Ulrich Maier, und Josef-Günther Winderl, über 20 Jahre Helmut Eckerl, Werner Kraft, Reinhold Sommer, Fritz Stadler und Franz Stangl.

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Mehrere Jahrhunderte unfallfreies Autofahren haben hier um sich versammelt OB Jürgen Dupper (6. v.l.), Vize-Landrat Raimund Kneidinger (r.) und Verkehrswacht-Chef Hans-Georg Korter (3.v.r.) - Foto: Pierach

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die Verkehrswacht Stadt- und Landkreis Passau ist ein gemeinnütziger Verein, dessen Ziel es ist, in freiwilliger Mitarbeit aller Mitglieder und in eigener Initiative die Verkehrssicherheit zu fördern und Verkehrserziehung und  Verkehrsaufklärung zu betreiben.

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