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Ehrungen und Referat bei der Verkehrswacht Büchlberg

Büchlberg. Autonomes und automatisiertes Fahren war das Thema eines Fachreferats bei der diesjährigen Stützpunktversammlung der Deutschen Verkehrswacht in Büchlberg.

Stützpunktleiter Thomas Blochberger gedachte eingangs der im vergangenen Jahr verstorbenen Mitglieder Günter Brodka, Franz Prager, Johann Beinbauer und Erna Graf. Dem Stützpunkt Büchlberg/Hutthurm gehören 70 Personen an, deren Altersdurchschnitt bereits bei über 60 läge, die aber durchaus als ein Vorbild im Straßenverkehr auch Sorge für mehr Sicherheit tragen. Fahrtüchtigkeit sei ohnehin keine Frage des Alters, sondern sei individuell zu bewerten. Plakataktionen wurden im Stützpunktbereich durchgeführt, und ein Kindergarten wurde mit Warnwestchen ausgerüstet. Blochberger dankte der Gemeinde Büchlberg für die Aufstellung einer funktionierenden Geschwindigkeitsmeldeanlage.

Blochberger sprach auch den gefährlichen Überholvorfall auf der B12 nähe Freyung an und sagte, dass bei der Planung von Straßenführungen auch mögliche Fehler vermieden werden können.

Das autonome Fahren wird sich nach Ansicht von Thomas Fuchs allgemein nicht so schnell durchsetzen. In seinem Fachreferat stellte er fest, dass immer mehr neue Fahrzeuge über Sicherheitssysteme verfügen, die für die Sicherheit im Verkehr hilfreich sind. Assistenzsysteme könnten aber vielfach nicht bedient werden, hier gelte es, sich zu informieren. Systeme können aber auch zur Unachtsamkeit verleiten, sagte Fuchs. Der zur Pflicht werdende Stauassistent in Lkw und Bussen könne schwere Unfälle vermeiden. Die abnehmende Zahl der Verkehrstoten könne durchaus eine Folge der Sicherheitssysteme in der Fahrzeugen sein. Allerdings gelte weiterhin trotz aller Systeme: Der Mensch gehört dazu.

Auch stellvertretende Landrat Raimund Kneidinger bezeichnete den Menschen als wichtigsten Faktor im Straßenverkehr. Es gebe Gründe, das autonome Fahren durchaus skeptisch zu sehen, er nannte in diesem Zusammenhang die Möglichkeit der Manipulation der Systeme und kritisierte das blinde sich Verlassen auf Systeme. Zur Entlastung der Verkehrssituation gebe es noch öffentlichen Nahverkehr, der gut ausgebaut sei und immer weiter verbessert wird.

Langjährige Mitglieder und bewährte Kraftfahrer wurden geehrt. Seit 10 Jahren ist Franz Schauberger aus Büchlberg Mitglied, Jürgen Träger aus Hutthurm seit 20 Jahren, Annemarie Meininger gehört über 30 Jahre zur Verkehrswacht. 10 Jahre ist Andreas Stern aus Salzweg bewährter Kraftfahrer, und Hans Eckerl bekam je eine Auszeichnung für 60 Jahre als bewährter Kraftfahrer und auch Berufskraftfahrer. Bei der Verleihung sagte Eckerl, für ihn habe immer die Devise gegolten: "Jeder Verkehrsteilnehmer ist dein Freund". − gb

versammlung buechlberg

Die geehrten Mitglieder der Deutschen Verkehrswacht Büchlberg/Hutthurm mit ihren Gratulanten: Referent Thomas Fuchs (v.l.), Stützpunktleiter Thomas Blochberger, Hans Eckerl, Andreas Stern, Franz Schauberger, Geschäftsführer Otmar Bauer, stellvertretender Landrat Raimund Kneidinger und 3. Bürgermeister Albert Weiß. −Foto: Binder

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