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Bei der Jahreshauptversammlung der Verkehrswacht ging es auch um die Zukunft des Vereins

2018 starben in Deutschland 3265 Menschen bei Unfällen im Straßenverkehr – 2,7 Prozent mehr als 2017. Die "Deutsche Verkehrswacht" setzt sich als Bürgerinitiative dafür ein, dass diese Zahl immer geringer wird. Die Organisation hat auch einen Ableger in Passau, der auf seiner Jahreshauptversammlung Bilanz zog.

Der Vorsitzende der Verkehrswacht, Hans Georg Korter, zeigte sich erfreut über die vielen Anmeldungen zum diesjährigen Programm "Fit im Auto", bedauerte jedoch die Zurückhaltung jüngerer Menschen, sich daran zu beteiligen: "Das Durchschnittsalter der Teilnehmer ist leider schon etwas höher, obwohl es auch Programme für die Jugend gibt. Wir wären froh, wenn viele junge Leute unsere Programme besser annehmen würden", sagte Korter.

Bürgermeister Mangold bedankte sich bei der Verkehrswacht für ihr ehrenamtliches Engagement und hob lobend hervor, dass die Zahl der Verkehrsunfälle allgemein zurückgehe. Kritisch merkte der ÖDP-Politiker an, dass "immer mehr Menschen mit Aggressionspotenzial" im Verkehr unterwegs seien, und empfahl daher, sich im "guten Fahren" zu üben.

Gerlinde Kaupa, die den verhinderten Landrat Franz Meyer vertrat, lobte die Angebote der Verkehrswacht, bedauerte jedoch ebenso wie deren Vorstand, "dass wenig junge Menschen sie annehmen". Sie führte weiter aus, dass in den Leserbriefen der PNP derzeit heftig über die Einführung eines Tempolimits von 130 diskutiert werde. Man könne hierbei unterschiedlicher Meinung sein, sagte die Landrätin. Sie mahnte allerdings in jedem Fall dazu, "angepasst zu fahren".

Korter hob die Bedeutung der Schulweghelfer für die Sicherheit der kleinsten Verkehrsteilnehmer hervor und kündigte die bevorstehenden Veranstaltungen dieses Jahres an. Gerade die Motorradweihe in Ortenburg am 1. Mai dürfte für große Aufmerksamkeit sorgen, man rechnet mit mehreren Hundert Teilnehmern. Dabei wird auch ein von der Kreisverkehrswacht Kelheim zur Verfügung gestellter Überschlagsimulator präsentiert. Dabei könne getestet werden, wie schwierig es ist, aus einem überschlagenem Auto herauszukommen. Außerdem kommen Rauschbrillen und ein Sehtestgerät zum Einsatz.

Fahrlehrer Jörg Witkowski schilderte den genauen Ablauf des eingangs erwähnten Programms "Fit im Auto" und stellte einige Neuerungen vor, nämlich Übungen zum Grünen Abbiegepfeil, zum Verhalten im Kreisverkehr sowie zu den diversen Assistenzsystemen in neuen Fahrzeugen. "Interessanter Weise wissen viele gar nicht, was sie im Auto alles haben", erklärte er. Sogar die Einstellung der Sitze und der Spiegel sei Autofahrern oft nicht bekannt.

Zum Abschluss wurden langjährige Mitglieder sowie besonders umsichtige Kraftfahrer geehrt. Auf 60 Jahre Mitgliedschaft in der Passauer Verkehrswacht können Adolf Hiendl aus Passau und Alois Kopfinger aus Fürstenzell zurückblicken. Klaus Heyer aus Pocking fährt seit 50 Jahren und Hans Friedl aus Passau sogar schon seit 60 Jahren unfallfrei.

Stephan Kowarik

verkehrswacht ehrungen

Geehrte und Ehrende unter sich (v.l.): Willibald Färber, Josef Aschenbrenner, Bürgermeister Urban Mangold, Klaus Heyer, Hans Georg Korter, Zäzilie Schischek-Lohr, Hans Friedl, Siegfried Heindl, Kurt Schwarzbach, Ottmar Bauer, Ludwig Ramsauer, Hans Eckerl und Landrätin Gerlinde Kaupa. −Fotos: Kowarik

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1. Vorstand: Hans-Georg Korter, Richter a.D.
Schrift- und Geschäftsführer: Ottmar Bauer

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die Verkehrswacht Stadt- und Landkreis Passau ist ein gemeinnütziger Verein, dessen Ziel es ist, in freiwilliger Mitarbeit aller Mitglieder und in eigener Initiative die Verkehrssicherheit zu fördern und Verkehrserziehung und  Verkehrsaufklärung zu betreiben.

Für weitere Informationen zu unseren Aktionen und Projekten steht Ihnen die Verkehrswacht Stadt und Land Passau jederzeit gerne zur Verfügung.